Monday, April 1, 2013

Mikes 1600cc Turbo V0.2

Schwungrad 8-fach verstiften

Die neue original VW 1600er Kurbelwelle

Das Schwungrad wird vorgebohrt (mit Hilfe einer Bohrlehre)


Dann wird das Schwungrad mit der Kurbelwelle montiert und verbohrt auf 7.8mm und anschliessend werden die Löcher auf 8 H7 gerieben. Ich habe auch die Kupplungsfläche des alten Schwungrads plangeschliffen.

Die Dichtfläche wurde poliert damit der neue Simmering gut dichten kann. Auch wurde die verschlagene Schulter geplant damit das Axialspiel genau eingestellt werden kann.

Die neue Kurbelwelle ist jetzt 8-fach verstiftet damit das Drehmoment des Turbomotors keinen Schaden anrichten kann.

Die neuen original VW Pleuel wurden von dem Konservierungswachs befreit und sind parat für den Einbau.

Die 1600er 044er CB Performance Köpfe wurden komplett gereinigt und inspiziert. Sie weisen 40x35.5mm Ventile auf und sind mit Doppelfedern bestückt. So können höhere Ladedrücke gefahren werden.

Ein Blick auf das neue Motorgehäuse. Ein Universalgehäuse mit Case Savers und 8mm Zuganker.


Damit sich die kleinen original 8mm U-Scheiben nicht in das weiche Motorgehäuse einarbeiten können und so sich die Gehäusehälften lockern bearbeite ich die Sitzflächen um 21mm (2mm starke) Unterlagsscheiben zu verwenden.



Hier sieht man die U-Scheiben welche zru Anwendung kommen. Die U-Scheiben werden von 24mm auf 21mm abgedreht. 21mm ist der maximal mögliche Durchmesser.

Die grossen und stabilen Scheiben arbeiten sich nicht in das Gehäuse ein und erhalten so die Spannung auf den Gehäusebolzen. Das Verhindert dass sich die Lagerschalen lockern und verhindert Leckagen am Motorgehäuse. Leckagen am Gehäuse sind immer ein sicheres Zeichen dass die Lagergasse ausgewalgt ist.



Der Befestigungsbolzen der Ölansaugglocke wird durch einen längeren ersetzt damit die Zusatzölwanne sicher montiert werden kann. Ich verwende immer Scat 1.5 oder 2 Liter Sümpfe. Die Scat Sümpfe sind sehr kompakt und stabil. Sie haben eingegossene Verstärkungen. Man braucht keine Angst zu haben wenn der Motor mit Hilfe des Wagenhebers ein und ausgebaut wird.


Mikes neue Motornummer

Mike gefällt die fleckige Schutzschicht des neuen Gehäuses nicht. Es wurde mit Manifold Grey von POR gestrichen. Diese Farbe ist Hitzefest und verändert den Farbton nicht und schützt das Alu Magnesium vor Korrosion.


Die Nockenwelle wird zur Montage vorbereitet. Die Köpfe der Schrauben sind überdreht um möglich viel zwischenraum zur Ölpumpe zu gewährleisten.

Es handelt sich um eine Steve Long Racing Nockenwelle mit zahmen 272° aber mit kräftig Hub. Das hilft dem Turbo und ergibt massig Drehmoment. Ich erwarte die Höchstleistung knapp über 5000 U/min.


Stay tuned!

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