Tuesday, March 20, 2012

Schlechtes Essen wir kommen....

Ohne Worte....


Luftkraft on Tour!

Meine 63er Karmann Blinker sind vom Verchromer zurück

Leider habe ich keine Bilder gemacht vom Zustand der Blinker als ich sie in am Bad Camberg Treffen 2011 gekauft habe. Nachdem ein Händler für NOS Blinker satte 600 Euronen haben wollte, kaufte ich mir picklige gebrauchte für 80.00 Euro. Zuhause übergab ich die Teile meinem Verchromer und er hat
Wunder bewirkt.
Ich weiss, diese Blinker sind nicht so hübsch wie die späteren Blinker ab 1964, trotzdem an meinen 63er gehören halt diese Druckgussblinker. Sie sind sehr selten und es gibt keine Repro Alternative.

Mein Verchromer hat wirklich ganze Arbeit geleistet, den Gehäusen wurden in mehreren Arbeistschritten einige Lagen Kupfer aufgebracht welche immer wieder geschliffen wurden bis keine Pickel mehr im Zinkdruckguss sichtbar waren.

Billig? Nein aber trotzdem weit von 600 Euro entfernt!









CB Full Flow Pumpe modifiziert für ein 69er Gehäuse

Leider gibt es keine grosse Ölpumpen die wirklich passend sind in den alten Motorgehäusen mit nur einem Regelkolben. Das Problem ist vor allem die Ansauglochposition der neueren -71er Pumpen. Eigentlich eignen sich die Pumpen -71 nur wirklich in 70 - 71er Motorgehäusen oder in späteren Motoren mit einer Performance Nockenwelle.

Das Problem ist, die Ansaugöffnung ragt zu weit in das Gehäuse hinein und die Deckung beträgt nicht einmal 2mm. D.h. es kann dazu führen dass die Pumpe in diesem Bereich Luft ansaugt und es so zu Ölschaum kommt und auch zu Öldruckproblemen bei warmem Öl führen kann, trotz monströsen 30mm Zahnrädern.

Was tun? Ich habe eine CB Pumpe mit eingeschrumpften Aluminiumhülsen umgearbeitet dass die Ansaugöffnung und die Druckseite am Übergang des pre AB, AR, AS, AL Gehäuses passen. Mal sehen wie das dann am Ende funktioniert.


Die Aluminiumhülsen wurden in die Bohrung gepresst (geschrumpft)



 Jetzt wurde der Vorstand der Hülsen bündig abgedreht.




Resultat, eine In/Out Pumpe von CB Performance für das A, F oder H Motorgehäuse.

Monday, March 19, 2012

1600ccm mit Einkanal Zylinderköpfe. Der getrante F / H Motor

Ein kurzer Testlauf eines umgebauten 1600er VW 126A Industriemotor. Dem Motor wurden standard Ventilfedern verbaut, die original Ventilfedern des 126A sind weicher und neigen bei Lastwechsel zum Flattern.
Hierfür wird die Kipphebelwelle abgebaut und mit einem speziellen Hebel wird dann das Ventilschloss, Teller und Feder entfernt. Überdruck im Brennraum über einen Zündkerzenadapter verhindert dass das ventil bei diesem Vorgang öffnet. Dannach wird in umgekehrter Rheienfolge alles wieder zusammengebaut und die Ventile eingestellt. Zusätzlich wird die Ölpumpe modifiziert, hierfür drehe ich am oberen Zahnrad der Pumpe das Schneckenrad zum Drehzahlmesserausgang ab und ersetzte den Ölpumpendeckel mit einer Autoversion.

Mit überschaubarem Aufwand kann so ein Industriemotor mit wenig Stunden zum fast NOS Motor werden.
Dieser Motor hatte gerade 100h bei einer Konstatdrehzahl von 3200 U/min. Das entspricht ungefähr 8000 km Laufleistung.

Am besten eignen sich meiner Meinung nach Motoren vom Druckluft Kompressor. Motoren von Wasserspritzen bekommen in der Regel ziemliche Schläge vom Öffnen und Schliessen der Wasserventile.

In der Regel lasse ich umgebaute Motoren kurz Testlaufen um zu sehen ob alles Dicht ist und ob der Öldruck in Ordnung ist.

Der Motor im Video läuft mit einem frisch revidierten Solex 31 PICT-1 Vergaser und mit einem Sebring Auspuff. Ich finde dass der Auspuff einen sehr guten, sportlichen aber trotzdem unaufdringlichen Sound hat.




Thursday, March 15, 2012

Vergaser, Vergaser und noch mehr Vergaser

Momentan biete ich mehrere top überholte Doppelvergaser bei Ricardo an. Dellorto DRLA und auch Weber IDF Vergaser in den Grössen 36 und 40mm. Es het so lang's het!






Monday, March 12, 2012

Motorrevision 1776cc, erster Startversuch

Es handelt sich um eine Motorrevision eines „Ebay“ Motors. Der Motor wurde als 1835er angepriesen mit wenig Laufleistung… (in Tat und Wahrheit ist es nur ein 1776er wie sich herausstellte)


Ich wurde gebeten den Motor richtig einzustellen weil er nicht sauber lief. Vor Ort hat sich schnell gezeigt dass es nicht damit getan ist etwas einzustellen, der Motor hatte fast kein Öldruck und lief sehr schlecht.
Zerlegt kamen einige Mängel zum Vorschein. Der Motor wurde komplett mit RTV Silikon zusammengebaut und gedichtet. Das ist sehr schlecht da sich RTV Silikon nicht mit Motorenöl verträgt. Alle beweglichen Teile hatten Abnützungsspuren, die Hauptlager 1 und 2 wie auch die Pleuellager zeigten Anlauffarben. Das Schwungrad war an 2 stellen gerissen. Der Motor war kurz vor Tod.


Ich habe ein orig. VW Schwungrad auf meiner Drehbank abgedreht und zusammen mit der Demello Kurbelwelle (angeschweisste Gegengewichte) und einem Equlizer Pulley zum Wuchten gegeben, die Lagerstellen wurden poliert und die 8-fach Verstiftung repariert. Das Gehäuse wurde auf Fullflow umgebaut und alle 8mm Löcher durden für 21mm U-Scheiben gesenkt. Der Motor wurde mit möglichst vielen vorhandenen Teilen neu aufgebaut. Die Zylinderköpfe habe ich ausgelitert und die Verdichtung auf 10.2:1 erhöht. Die Ventile habe ich von Hand eingeschliffen und die Brennräume gesäubert. Es handelt sich um 041er Köpfe mit 39 x 32mm Ventilen. Der Brennraum des 3. Zylinders hat leider einmal handfeste Nahrung erhalten und war ziemlich verschlagen. Die Kolben habe ich mit neuen Grant Kolbenringen versehen.
Der Motor atmet durch neu überholte Weber 44 IDF Vergaser. Er scheint recht giftig zu sein.

Motordaten:

Hubraum 1776cc
Engle W125 (301°) Nockenwelle, 262° bei 1.27mm VH
Ventilhub 11.68mm
041er VW „Rennköpfe“ leicht bearbeitet Brennräume
Ventile 39 x 32mm
Brennraumvolumen 40cc
Kolbenrückstand 1.3mm
Verdichtung 10.17:1
Demmello 69mm gegengewichtete Kurbelwelle
Erleichterte VW Pleuel
Erleichtertes Schwungrad
Grant Kolbenringe
30mm Schadek Pumpe, externer Fullflow Filter und Kühler.
Weber 44 IDF Vergaseranlage auf kurzen Ansaugrohren
Merged 1-1/2“ Auspuffanlage

Startversuch und Dichtigkeitsprüfung mit Öldruckkontrolle



Jetzt muss er noch richtig eingefahren werden, die Kolbenring müssen sich richtig setzen.

Wednesday, March 7, 2012

Formula Speedwell, geledert! Mal etwas Anderes.

Endlich ist es da, mein original Formula Lederlenkrad aus den 60iger. Ich habe es bei Ebay UK geschossen.

Formula war der Originalhersteller der legendären und so populären Speedwell (Empi) Lenkräder in London.

Meine Formula (Speedwell Style) Version ist zur Abwechslung geledert. Das Lenkrad passt schön zur Armaturenbrettabdeckung im Karmann. Es ist in einem ausserordentlich guten Zustand für sein Alter.




Spezial Custom Nabe. Die habe ich auf meinem Drehbank aus einer ISP Repro Nabe gedreht. Ich muss sie nur noch polieren.